Häufige Fragen

Gerade beim Thema Schimmel gibt es eine Vielzahl von Fragen. Auch dort, wo wir mit dem BMB® – Verfahren erfolgreich die Schimmelentfernung betreiben, haben Eigentümer und Mieter im Vorfeld häufig Fragen, denen wir immer wieder begegnen. Damit Sie sich vorab umfangreich informieren können, haben wir Ihnen nachfolgend die häufigsten Fragen mit unseren Antworten bereits zur Verfügung gestellt.

Welche Garantien habe ich beim BMB®-Verfahren?

Beim BMB® – Verfahren garantieren wir die vollständige Schimmelentfernung der behandelten Oberflächen. Da wir im Vorfeld eine Besichtigung des betroffenen Objektes durchführen, können wir dem oder der Auftraggeber/-in die Ursache des Schimmelbefalls erklären und aufzeigen. Wenn die Ursachen (wie z.B. drückende Feuchtigkeit, Wärmebrücken, Baumängel) im Vorfeld fachgerecht saniert werden, ist nach unserer Schimmelbehandlung immer von einem sehr nachhaltigen Ergebnis auszugehen.

a) Innenbereich
Für eine etwaige erneute Schimmelbildung können wir keine zeitlichen Garantien geben, da wir keinen Einfluss auf künftige Umgebungseinflüsse (z.B. nachschiebende Feuchtigkeit) oder andere schimmelbildende Faktoren (z.B. Lüftungsverhalten, Feuchteeintrag) haben.

b) Fassaden
Das BMB® – Verfahren sichert die Nachhaltigkeit von Ergebnissen nach einer Schimmel- bzw. Algenentfernung an Fassaden durch die vollständige Entfernung der auslösenden Mikroorganismen zu. Die Substanz der Bauwerke wird nicht beeinträchtigt. Optische Garantien für bestimmte Zeiträume von nicht bewertbaren Parametern können im Zusammenhang mit Fassadenarbeiten nicht abgegeben werden, da die Einflußfaktoren und das Beeinträchtigungspotential einfach zu groß und umfangreich sind.

Warum kommt das BMB®-Verfahren ohne mechanische Behandlung aus?

Beim BMB® – Verfahren handelt es sich um ein reines Sprühverfahren, das besonders schonend für alle Oberflächen ist. Bei jeglicher mechanischen Bearbeitung von Oberflächen wie z.B. Bürsten, Schrubben, Kratzen, Fräsen, Hochdruckstrahlen kommt es zu einer Zerstörung der Oberflächentextur. Je nach Behandlungsart werden Rillen, Löcher, Furchen usw. auf der Oberfläche verursacht, die nicht mit dem menschlichen Auge sichtbar sind. Für Mikroorganismen ist dieser Zustand allerdings optimal, denn in der nachhaltig zerstörten Oberfläche können sich alle Arten von Mikroorganismen – besonders Schimmel – gut einnisten und werden immer schwieriger zu bekämpfen.

Keine Probleme für Schimmelallergiker nach der BMB®-Behandlung?

Das BMB®-Verfahren entfernt Schimmel und Schimmelmyzele sogar aus tieferen Schichten (bis zu 3 cm!), sowie sämtliche toxischen Stoffwechselprodukte. Diese unerwünschten Substanzen werden in Wasser gebunden aus der Wand gedrückt und werden nach der Behandlung aus der Wohnung vollständig entfernt.

Wir führen in besonders kritischen Wohnbereichen – je nach Anforderung – als Extraposition auch noch eine zusätzliche Feinreinigung durch, so dass die vollständige Partikelbefreiung sichergestellt werden kann. Daher gibt es nach der BMB®-Behandlung kein allergisches Schimmelpotential mehr in der Wohnung. Das BMB®-Verfahren wurde für derartige Anwendungen mehrfach gutachterlich bestätigt.

Warum müssen mit Schimmel verkeimte Wände nicht mehr weggestemmt werden?

Stemmen, Staub und Lärm – das kann mit dem BMB®-Verfahren völlig vermieden werden. Das BMB®-Verfahren – welches ein reines Sprühverfahren ist – nutzt die Saugfähigkeit der mit Schimmel befallenen Wände und löst völlig staubfrei und ohne mechanische Zerstörung alle unerwünschten Substanzen aus der Oberfläche heraus. Die Oberfläche wird nach Beendigung der Schimmelentfernung offenporig und kann zerstörungsfrei bleiben.

Stemmen, Staub und Lärm gehören somit der Vergangenheit an. Hier ist auch besonders auf den Faktor Zeit hinzuweisen. Stemmen, Entsorgung des kontaminierten Materials, neu Verputzen, Malern dauert Tage gegebenenfalls Wochen. Die Wohnung, das Haus, der Betriebsteil eines Unternehmens ist in dieser Zeit meist nicht bewohnbar bzw. es kann ggf. nicht produziert werden und es fallen zusätzliche Kosten für die Auslagerung an.

Die Durchführung des BMB® – Verfahrens ist meist in wenigen Stunden abgeschlossen, bzw. kann betriebsschonend auf Nicht-Produktionszeiten verlegt werden.

Warum entsteht Kondenswasser an den Fenstern?

Kondenswasser bildet sich meist dann, wenn eine ausreichende Strömungsbewegung der Luft im Innenraum fehlt und die relative Luftfeuchtigkeit dauerhaft in einem Bereich über 60% liegt.

Es handelt sich dann immer um eine Kombination aus oberflächlicher Abkühlung der Luft und mangelnder oder unzureichender Strömungsbewegung der Luft. Eine oberflächliche Kondensation kann demnach nicht entstehen, wenn einer der beiden Parameter fehlt.

Temperatur spielt dabei nur insofern eine Rolle, als dass durch die Luftabkühlung das Wassertragevermögen reduziert wird. Daraus folgt aber: Je höher die Raumtemperatur ist, desto mehr Wasser wird an der abgekühlten Stelle kondensiert.

Betroffene Wohnungs-/Hausbesitzer sollten daher den Fehler vermeiden, die Raumtemperatur zu erhöhen um dem Kondensatproblem zu begegnen.

Wie kann ich die Kondenswasserbildung verhindern?

Die Lösung des Kondensatproblems in Wohnungen/Häusern kann nur durch eine Reihe von Maßnahmen erreicht werden:

Regelmäßige stoßweise Durchlüftung der Räume mit trockener/kalter Luft muss sichergestellt sein.

Achtung: Luftwechsel bedeutet schnelle Ablüftung/Austausch der Raumluft und nicht die Abkühlung des Raumes.

Ausreichende Luftturbulenz/Luftströmung der betroffenen Oberflächen sicherstellen – ggf. ist der Einsatz eines Ventilators
notwendig bzw. Anpassung der kontrollierten Wohnraumbelüftung.

Raumtemperatur sollte ohne Nachtabsenkung konstant gehalten werden; Überheizen der Räume sollte vermieden werden.

Der Wassereintrag in den Innenraum sollte reduziert (kochen, waschen, trocknen etc.) bzw. durch gezieltes Lüften
nach außen abgeführt werden.

Bereits verschimmelte Bereiche müssen entschimmelt werden um eine Sporenbelastung und damit eine Gesundheits-
gefährdung zu vermeiden.

Wie kann ich „Stockflecken“ an Wänden vermeiden?

Sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation. Dies ist besonders wichtig an Außenwänden. Möbelstücke und Betten sollten deshalb mindestens 5 cm (besser 10 cm) Abstand zur Wand haben.

Kann ich das BMB®-Verfahren auch bei verschimmelten Silikonfugen einsetzen?

Silikonfugen sind Wartungsfugen und sollten in regelmäßigen Abständen (ca. alle 2 Jahre) vollständig entfernt und erneuert werden. Bei umfangreich verschimmelten Silikonfugen kann man davon ausgehen, dass sie älter als 2 Jahre sind. Wir empfehlen hier einen Austausch der Fugen.

Warum braucht man keine Gebäude-Thermografie zur Ortung von Schimmelursachen?

Thermografien werden idealerweise in den Dämmerungs- und Nachtstunden durchgeführt, wenn es keine direkte Sonneneinstrahlung mehr gibt. Häuser und Fassaden ohne Dämmschicht geben dann die Wärmeenergie ab, die sie während des Tages aufgenommen haben. Mit Ausnahme von wenigen Fällen zeigen Thermografien lediglich die oberflächliche Abstrahlung der am Tag aufgenommen Wärmeenergie. Es kommt daher in der Interpretation von warmen Maueroberflächen zu der Fehlmeinung, dass die angezeigte Wärme von einer direkten Durchleitung der Innenraumwände herrührt. Wenn eine Wärme-/Kältedurchleitung durch Mauerwerk derart ungehemmt passieren würde, dann würde im Sommer die entstandene Wohnungsfeuchtigkeit von der Wand wegkondensieren, im Winter würde die Feuchtigkeit direkt an der Wand gefrieren. Für Mauerschimmel wäre in all diesen Fällen keine freie Feuchtigkeit mehr zur Verfügung. Die außen angewandte Thermografie ist daher keine geeignete und aussagekräftige Technologie um die Schimmelproblematik eines Hauses oder einer Wohnung zu erfassen.

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